Nach dem Hiken gab es für Franzi auch ihren Geburtstagskuchen (Cheesecake Factory). Die Käsekuchen sind extrem lecker, allerdings habe ich dort noch nie (selbst wenn der Hunger noch so groß war) ein ganzes Stück auf einmal geschafft. Wir haben dann einfach den Rest einpacken lassen ;-)
Frisch gestärkt vom Käsekuchen ging es zum Einkaufen (ich wollte abends kochen) und dann heim zum Kochen, ausruhen, und schick machen. Um zehn waren wir dann auf dem Weg ins TAO, das ist der Club im Venetian und sehr cool gemacht. Das Highlight ist bzw. war immer, dass dort am Ausgang Mädels nackt in Badewannen mit Blütenblättern liegen - das haben sie wohl geändert. Jetzt liegen sie niur noch in einer Badwanne im Club und zwei räkeln sich auf einem Bett... Allerdings würde die Musik um zwei so schlecht (irgendwie wechselte jedes Lied bereits nach 20 sec.), dass wir beschlossen wieder zu gehen. Man wird doch langsam alt (also die anderen beiden, ich hab ja noch ein paar Jährchen Zeit bis zum nächsten runden Geburtstag ;-))! Daheim gab es dann für jeden noch ein Häppchen zu essen, entweder kalten Nudelauflauf oder Käsekucehn oder Eis... und dann war schon Tag 13. An dem alles etwas langsamer begann aber mein Besuch kam, noch im Bett liegend, auf die Idee wieder in den Red Rock zu gehen und die letzte große Tour zu machen. Da ich mich aber schon seelisch und moralisch für Samstag darauf eingestellt hatte musste der Plan geändert werden ;-). Für Valley of Fire, was hier ganz in der Nähe ist, waren wir schon zu spät dran als beschlossen wir erst einmal zu Starbucks zu fahren, dann in das Hai Aquarium zu gehen, dann in die Kunstgallerie ins Bellagio und zum Abschluss noch in die Cheesecake Factory zum Abendessen (ja, die haben auch richtiges Essen). Gesagt, getan! Wir saßen dann erstmal bis drei bei Starbucks und sind dann erst ins Aquarium, was ich persönlich sehr interessant fand. Die Kunstgallerie im Bellagio war leider geschlossen, weil die momentan die Ausstellung änderen. Dafür haben wir dann dort die größte Schokofontäne der Welt angeschaut und dann noch zwei Runden Wasserspiele (toll, toll, toll - das hab ich vermisst). Danach ging es auf dem direktesten Weg zum Essen - nicht so wie der Weg vom Mandalay Bay zum Bellagio, wo ich mal mitten in die größte Baustelle von Vegas gefahren bin (da darf man eigentlich nicht hin ;-)). Nachdem wir 25 min auf unseren Tisch gewartet haben, gab es wahnsinnig große Portionen zu essen. Daheim haben wir uns dann noch gemütlich einen Film zum Einschlafen angeschaut. Am nächsten Tag stand viel auf dem Programm... Tag 14 ( und der für mich schlimmste Tag - in Teilen) Um zehn mussten wir wieder an diesem Ticketstand sein um für abends Karten zu bekommen. Wir haben uns, nachdem uns nichts anderes übrig blieb für Zumanity entschieden. Das ist die Erwachsenenshow von cirque du soleil - und soll was man so hört ziemlich gut sein). An diesem Kartenschalter standen wir dann ne ganze Weile, hatten dann die KArten in der Hand und mussten aber gleich ins New York, New York um die richtigen Plätze zu bekommen. Aller erledigt ging es los in den Red Rock. Für heute stand der Turtleheadpeak auf dem Programm. Das ist der anstrengendste Trail im Red Rock mit 600m Höhendifferenz auf 4km. Aber ICH wollte den unbedingt machen, nachdem meine ganze Arbeitsgruppe (Lothar jetzt fehlst nur noch du) schon oben war - da konnt ich mir das nicht nehmen lassen. Wenn ich gewusst hätte, was auf mcih zu kommt, hät ich es mir vielleicht nochmal anders überlegt...Der Weg (wenn man ihn als solchen benennen kann) bestand fast ausschließlich aus feinem losen Schotter, was nicht besonders angenehm ist und dann das ganze noch in steil bergauf. Wir stand öfters mal da und haben uns überlegt, ob wir noch richtig sind, aber wir kamen oben an. Der Blick von dort ist wahnsinn - ewig weit, über ganz Las Vegas bis zum Lake Mead. Dann ging es wieder runter und um ehrlich zu sein, das brauch ich nicht nochmal. Man ist nur am rutschen, kann sich nirgends richtig festhalten, nachdem die Steine alle super scharf sind, man weiß nie, ob man richtig ist und man muss aber runter. Für mich war es dann so schlimm, dass ich doch panisch wurde und meine Beine zwischenzeitlich so gezittert haben, dass ich dachte, ich kann keinen Meter mehr gehen. Aber wir sind dann doch irgendwann alle drei unten angekommen und ich meinte schon, dass wenn wir das als erstes gemacht hätten, ich den beiden auf keinen Berg gefolgt wäre.
Daheim und von allem erholt ging es zum Sushi essen und danach zu Zumanity. Aber vorher haben wir noch die chinesischen Wunschballons von Maike steigen lassen (vorher war es immer wegen dem starken Wind nicht möglich). Total klasse und wir haben auch keinen Ufoalarm ausgelöst ;-) DANKE MAIKE!
NAch leckeren Sushi war Showtime. Ich muss ja sagen, dass es nett war und die artistischen Eilagen waren auch super, aber die Amis haben schon ein komisch Verhältnis zu "Sinnlichkeit". War schon grenzwertig und ich (und ich glaube auch Franzi und NIko) waren sehr froh nicht in den vorderen Reihen zu sitzen. Das Publikum wurde nämlich in die Show mit einbezogen... Wieder daheim mussten die beiden dann doch mal packen, da der nächste Tag ABreisetag war. Tag 15 und der letzte begannen wir nihct wie sonst sehr oft bei Starbucks sonderen im MGM beim Frühstücksbuffet. Danach ging's an Flughafen und dann sind die beiden einfach in einen Flieger gestiegen und verschwunden... Ich möchte mich hiermit für zwei super schöne, aufregende, ereignisreiche und auch abenteuerliche Wochen bedanken. War froh euch hier zu haben und werde das Erlebte bestimmt nicht vergessen - freu mich schon euch im Februar zu sehen!!!
Ja, das war es jetzt mit Ereignisreich und abenteuerlich. Ich hoffe, ich hab euch nicht zu sehr gelangweilt bzw. alles richtig wieder gegeben und nichts vergessen. Morgen oder Dienstag geht es dann mit meinem "normalen" Leben in Vegas weiter. Ich sag jetzt nur so viel: ich hatte heute eine kurze Hose beim Wandern an :-)